Weihnachten steht vor der Tür, Pandoro auf dem Tisch!

Weich, golden, duftend und ausgesprochen weihnachtlich - Pandoro ist einer der Stars am Himmel der italienischen Süßwarentradition. Neugierig, es herauszufinden?

Pandoro ist zusammen mit Panettone eines der typischsten Desserts Italiens, die wirklich Tradition auf die Weihnachtstische zaubern!

Den Pandoro erwartet man immer mit großer Aufregung, denn wenn wir ihn zwischen den Regalen sehen oder er auf den Websiten erhältlich ist - bereit bestellt zu werden - spüren wir den Geruch eines Kamins und einer festlichen Luft.

Leider ist der Pandoro - anders als der Panettone, der auch immer mehr während des Jahres als Dessert präsent ist - immer noch ausschließlich an die Weihnachtszeit gebunden, sodass wir keine andere Wahl haben, als uns einzudecken!

Falls du den Kuchen noch nicht gegessen hast, solltest du wissen, dass das erste, was dich vom Pandoro benebelt, der Duft von Butter ist, der Hauptbestandteil des Desserts (und das ist gesetzlich verpflichtend; um zertifizierte Qualität zu erhalten, muss deren Anteil mindestens 20% betragen). Die goldgelbe Farbe und die Weichheit, die durch die Mutterteig entsteht und Grundlage für die Herstellung ist, wird dich in Erstaunen versetzen.

ITALENT_Pandoro Burro
ITALENT_Pandoro Little

Im Gegensatz zum Panettone enthält Pandoro weder kandierte Früchte noch Rosinen, sondern wird nur mit Puderzucker bestreut. Dies macht es zu einem extrem einfachen und unglaublich vielseitigen Dessert, das sich perfekt dazu eignet, allein gegessen zu werden oder von Cremes mit Mascarpone oder Milch, Eiscreme oder sogar geschmolzener Schokolade begleitet zu werden. Kurz gesagt, so wie du es bevorzugst!

Aber lasst uns die Wurzeln dieser Süßigkeit näher ansehen, wo und wann sie entstand und die Besonderheiten, die sie für unseren Gaumen so unwiderstehlich machen.

 

Offizieller Ursprung des Pandoro ist in Verona und datiert auf den 14. Oktober 1894, den Tag, an dem Domenico Melegatti, Gründer der gleichnamigen Süßwarenindustrie, das Patent dafür hinterlegte. Man erzählt, Melegatti selbst habe es "goldenes Brot" genannt, wahrscheinlich als Hommage an die alten Brote der Republik Venedig, die die venezianischen Familien früher mit goldenen Blättern (von hier "goldenes Brot") geschmückt hatten. Zu dieser Zeit gab es bereits ein ähnliches Dessert aus dem Jahr 1200, das als der wahre Vorfahre des Pandoro bezeichnet wurde, und es ist das Nadalin, ein hausgemachtes venezianisches Dessert in der Form eines Sterns.

ITALENT_Pandoro e zucchero a velo

Davon hat der Pandoro nämlich seine Weichheit, die goldene Farbe und die Kegelstumpf-Form mit den Konturen eines achtzackigen Sterns kopiert, dessen Entwurf das Werk des Malers Angelo Dall'Oca Bianca ist.

Stell dir vor, dass Domenico Melegatti den Pandoro in einer Konditorei im Zentrum von Verona, im Corso Porta Borsari 21, zubereitet hat und dass man auch heute noch, wenn man durch die Stadt der Verliebten spaziert, das historische Zeichen an der Fassade des Gebäudes und die Steinreproduktionen der charakteristischen Süßigkeiten, die die Terrassen des vierten Stocks schmücken, bewundern kann.

 

Also dieses Jahr zu Weihnachten, Pandoro oder Panettone?

ITALENT_Pandoro o Panettone

Wenn du bevorzugst, in eine knusprige Kruste mit einem weichen, wabenartigen Kern zu sinken, das nach Orangenschale und Rosinen schmeckt, bist du mit Sicherheit ein Panettone-Typ!

Wenn du stattdessen lieber in der schönen Weichheit des Produkts versinken möchtest, das nach Vanille schmeckt und dich mit der Köstlichkeit seines Puderzuckers begeistern wird, dann bist du Teil des Pandoro-Teams!

 

Wofür du dich auch entscheidest, denk immer daran, ein handgefertigtes Produkt zu wählen, das die Qualitäts-Zertifizierung der Zutaten gewährleistet. Und das geht fast immer auch mit Respekt vor Tradition und Originalität einher.