PANETTONE: dieses zu 100% italienische „Pan di Toni“

Panettone ist der italienische Weihnachtskuchen schlechthin. Natürlich gibt es auch Pandoro, aber es besteht kein Zweifel daran, dass - wenn dieses süße und duftende Brot am Abend des 24. Dezembers auf dem Tisch ist – damit die Tradition geweiht ist.

Versucht einmal, irgendeinen Italiener zu fragen, was er am Heiligabend isst: Jeder, von Mailand bis Palermo, über Rom und Neapel, wird es sagen – der Panettone!

Unverzichtbar während der Feiertage, ist der Panettone heute nicht nur zur Süßigkeit der (Weihnachts-) Tradition geworden, sondern auch repräsentativ für ganz Italien. Und deshalb ist Panettone jetzt fast das ganze Jahr über leicht zu finden, vor allem, wenn es sich um handwerklich hergestellten Panettone handelt, dessen Produktion zwar limitierter, dafür aber ausgewählter ist.

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Die besten Panettone sind die handgemachten, gekneteten und von Hand verpackten
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Eine Scheibe Panettone enthält über 250 kcal...

Wenn wir über Panettone sprechen, können wir nur über das klassische süße Hefeteigbrot sprechen, das mit Rosinen und kandierten Orangen- und Zitronenschalen angereichert ist und dessen butterreiche Mischung mit duftendem Marsala aromatisiert ist. Aber die Varianten, die zum Originalrezept hinzugefügt wurden oder dieses ersetzt haben, sind jetzt unzählige. Und alle - wegen der einen oder anderen Zutat - befriedigen den Gaumen derjenigen, die sich zum ersten Mal neugierig und mit Lust diesem Dessert nähern.

 

Die Herkunftsgeschichten sind jedenfalls interessant: Es wird gesagt (und es ist die Erzählung, die sich am meisten in der Geschichte widerspiegelt), dass zur Zeit von Lodovico Sforza, Herzog von Mailand (wir befinden uns daher Ende des 14. Jahrhunderts), während eines sehr typischen und üppigen Festmahls, der Koch einen wunderbaren Hefekuchen vorbereitet hatte, den er aber – abgelenkt von der vielen Arbeit in der Küche – anbrennen ließ. Aber da kam die Überraschung! Der Küchenjunge Toni, der etwas vom Teig beiseite gelegt und diesen mit Rosinen und kandierten Früchten ergänzt hatte, gab ihn dem Koch. Dieser stellte ihn – nach dem Backen - den Gästen vor, die von der Süßspeise ganz angetan waren. Das Dessert ist seither auf allen Tischen mit Geschenken (auch ohne diese) beliebt. Panettone kommt daher von „pan di Toni“, was auf Deutsch soviel wie „das Brot von Toni“ heißt.

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Der klassische Panettone enthält Rosinen und kandierte Orangen- und Zitronenschalen

Eine der Hauptzutaten von Panettone ist natürliche Hefe, deren Zubereitung sehr kompliziert ist und daher eher selten selbst zu Hause zubereitet wird. Immer häufiger wird aber handwerklich hergestellte Panettone gewählt, der durch die Sorgfalt und Auswahl der besten Zutaten ein schmackhaftes und naturreines Produkt auf den Tisch bringt. Wenn man natürliche Hefe verwendet, auch „lievito madre“ (Mutterteig) genannt, und die manuelle Verarbeitung machen den Unterschied bei diesem Produkt aus. Dadurch wird der Teig viel weicher und duftender und hebt sich deutlich vom Geschmack von industriell verarbeiteter Panettone ab. Das Ergebnis ist ein leicht verdauliches und langlebiges Produkt, obwohl keine chemischen Konservierungsmittel verwendet werden. Ganz zu schweigen von den geheimen Zutaten, die jedes Handwerksprodukt auszeichnen: die in Passito (Trockenbeerenauslese) getauchten Sultaninen aus Pantelleria, süßes und zuckerhaltiges Manna (Saft der Esche) aus Sizilien, knusprige Mandeln und die köstlichsten Pistazien...kurz gesagt, jeder handwerklich hergestellte Panettone ist eine Überraschung!

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Umgedrehter Panettone: die letzte Stufe der Verarbeitung dieses köstlichen Hefeteigs

Deswegen haben wir es mit einem Produkt zu tun, das definitiv den Maßstäben der Exzellenz entspricht, die sich die Italiener vor allem während der Weihnachtsfeiertage auferlegt haben.  

Und, seid ihr jetzt bereit, den italienischen Panettone zu bestellen und ihn zum neuen Brauch eurer Weihnachtstradition zu machen?